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Japans Geisterwelt – Yokai Pagoda

Die japanische Geisterwelt ist in Aufruhr. Das bedeutet für uns: rein in ihre Pagode und Opfergaben dalassen. Niemand will Stress mit Geistern. Gastrezensentin Elke Gerdes vom Instagram-Kanal starkgespielt ↗ schenkt uns ihren Blick auf das Familienspiel „Yokai Pagoda“. Achtung: Blitzlicht jetzt!

Yokai Pagoda

Spielidee von Jacobo Rufete
Illustrationen von Nakara Studio
Strohmann Games 2025
für 2-5 Personen ab 8 Jahren in 10-15 Minuten
mit Karten Geister besänftigen


darum geht’s in yokai pagoda


Wir haben aus Versehen die zehn mächtigen Yōkai geweckt, als wir das Innere der Pagode erkunden wollten, und müssen sie nun durch Opfergaben besänftigen.

so wird gespielt

Der Ablauf von „Yokai Pagoda“ ist unkompliziert. Wir bekommen sieben Karten auf die Hand, die wir loswerden wollen. Links und rechts des Nachziehstapels wird jeweils eine Karte aufgedeckt. Wenn wir dran sind, entscheiden wir, welche unserer Karten wir auf die eine oder die andere Seite legen.

Hat unsere Karte die gleiche Farbe oder die gleiche Zahl wie die dort ausliegende, dürfen wir einer anderen Person eine unserer Handkarten schenken. Passt unsere ausgespielte Karte weder in der Farbe noch in der Zahl, gibt es mehrere Möglichkeiten:

was spiel ich jetzt?

Ist sie kleiner, können wir – müssen aber nicht – unter Umständen die Runde beenden, sofern die auf unserer Hand verbleibenden Punkte kleiner oder gleich drei sind.

Ist unsere ausgespielte Karte höher, müssen wir eine neue Karte auf die Hand nehmen – und zwar verdeckt vom Nachziehstapel oder die zweite offen ausliegende Karte von dem Stapel, auf den wir nicht gespielt haben. Klingt verwirrend, ist aber beim Spielen absolut klar.

Sobald jemand keine Karten mehr auf der Hand hat, endet die aktuelle Runde, sofern sie nicht zuvor schon beendet wurde. Dann legen wir alle restlichen Handkarten auf unseren persönlichen Stapel verschmähter Opfergaben. Am Spielende zählt jedoch nur der Wert der niedrigsten Karte jeder Farbe als Minuspunkte. 

Nach drei Runden endet das Spiel mit der Gesamtwertung – und wir haben bestenfalls die Yokai besänftigt und können die Pagode unversehrt verlassen.

das meint elke


Okay, so viel zum immersiven Spielerlebnis. Man hätte auch einfach bunte Zahlenkarten (zehn Farben, jeweils von 1 bis 10) nehmen können, aber so ist es natürlich viel schöner. Das Design der Karten ist nämlich ein wahrer Augenschmeichler. 

hübsche und gruselig im Detail

„Yokai Pagoda“ hat sich bei uns zum Dauerbrenner gemausert und kommt mit zu jedem Spieleabend. Dieses hübsche Kartenablegespiel gefällt uns wirklich gut. Ein bisschen fies, flott gespielt, schönes Artwork und ein interessanter Wertungskniff. Zudem ist es schnell erklärt und die Spieldauer mit 15 Minuten passt in der Regel auch sehr gut.

Habe ich euch auf „Yoaki Pagoda“ neugierig gemacht? Dann kommt hier meine Empfehlung sowohl für Familienrunden als auch Vielspielende.


Diese Rezension stammt von Elke Gerdes ↗. Elke spielt und lebt in Lüneburg. Folgt der ausgebildeten Fachkraft für Gesellschaftsspiele und ihren Erlebnissen in ihrem Kanal starkgespielt ↗ auf Instagram.

Transparenzhinweis: 
Das Spiel wurde zu Rezensionszwecken ohne Auflagen vergünstigt zur Verfügung gestellt.

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