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einfach schwimmen – Riffwelten

Great Barrier Reef, Rotes Meer oder Belize Barrier Reef – klingt exotisch und nach Reisefieber, oder? An diesen Orten blühen unter Wasser riesige Korallenwelten auf. Noch, muss man leider sagen, denn die Korallenbestände der Welt sind in Gefahr. Dafür sorgt der Klimawandel – und für den sorgen wir.

In ihrem Blitzlicht zu Riffwelten entführen euch Cindy und Steffen vom Instagramkanal Brettspielrausch ↗ in die Welt von Korallen, Fischen und anderen Riffbewohnern. Und vielleicht entwickeln wir ja so alle einen Tropfen mehr Bewusstsein für den Erhalt der Meere.

Riffwelten und Erweiterungen

Spielidee von Yeom.C.W
Illustrationen von Sophia Kang
Strohmann Games 2026
für 1-4 Personen ab 10 Jahren in 45 Minuten
Plättchenlegen

darum geht’s in riffwelten

Baue deine diverse Unterwasserwelt aus Korallen und Riffbewohnern auf und erspiele dir die meisten Punkte.

das kenne ich doch

Riffwelten erinnert nach dem ersten Regelstudium an die beiden Plättchenspiele Cascadia ↗ und Calico ↗ . Das liegt zweifelsohne an dem Auswahlmechanismus der Plättchen und Fische und dem Einlösen von Muscheln für Zusatzaktionen und die Aufgabenplättchen, die das Spiel so schön hirnzwirbelig machen. Riffwelten hat aber genug Charakter um als eigenständiges Spiel zu punkten.

so wird gespielt

Wir wählen reihum einen Fisch aus der Tischmitte zusammen mit dem dazugehörigen Korallen- oder Aufgabenplättchen.
Auf den Korallenplättchen müssen wir nach und nach verschiedenfarbige Fische anlegen. hat alles seinen Platz, dürfen wir die Koralle schließlich umdrehen, und schon zieht ein Fisch dort ein.
Aufgabenplättchen hingegen verlangen bestimmte Korallen oder Fische in speziellen Ausrichtungen, Farben oder Anzahlen im Korallenriff.

Genommene Plättchen und Fische müssen immer angrenzend gelegt werden. Da muss man gut aufpassen, dass man sich manche Aufgaben und Korallen nicht verbaut. Für eine süße, rosa Muschel kann ich Fische und Plättchen unabhängig voneinander nehmen oder eine ganze Reihe der Auslage austauschen. Für zwei dieser Muscheln könnt ihr bereits platzierte Fische zu einer anderen Koralle schwimmen lassen, um diesen Fisch für neue Korallen und Aufgaben zu nutzen. 

Spielt so lange, bis alle nur noch vier freie Felder in ihrem Riff haben. Dann ist eure Partie Riffwelten vorbei und die erzielten Punkte werden addiert. 

für wen ist es

Riffwelten ist mit seinen bunten Korallen und schönen Fischen vom atemberaubenden Great Barrier Reef ↗ vor der Küste Australiens inspiriert. Außerdem stammt es von demselben Autor, der auch Wundersame Wesen  ↗ erschaffen hat.

Nimmt man die Zielkarten und die Erweiterungen hinzu, fordert euch Riffwelten auf jeden Fall auf leichtem Kennerspielniveau. Da man diese aber weglassen oder vereinfachen kann, ist es durchaus auch als Familienspiel spielbar – vor allem natürlich, wenn schon Spielerfahrung vorhanden ist.

Uns gefällt das Plättchenlegen und Logikpuzzlelösen richtig gut. Auch in vielen Partien wird und Riffwelten durch die Varianz an Plättchen und zusätzlichen Aufgabenkarten nicht langweilig.

Umso mehr sind wir sind wir begeistert, dass es zwei Erweiterungen für das Grundspiel gibt. Für uns sind sie ein Muss! Sie machen ein schönes Spiel noch schöner, aber nicht komplizierter. Und der größte Vorteil: Man kann einfach alles kombinieren, ohne ständig was auszusortieren.

nistzeit und gefährdete fische

In der großen Erweiterung Nistzeiten warten vier Module darauf entdeckt zu werden.

Auf der Schildkröteninsel dreht sich natürlich alles um – wie sollte es anders sein – Schildkröten! Die Erweiterung bringt einen doppelseitigen Spielplan, wunderschön gestaltete Schildkröten samt passenden Markern sowie fünfzehn Nestplättchen und neun Schildkröteneier mit. Euer Ziel: Schafft ihr es, die zu Beginn gewählten Aufgaben als Erste zu erfüllen, winken wertvolle Zusatzpunkte.

Um das Leben in den Ozeanen noch diverser zu gestalten, gibt es insgesamt 80 neue Riffbewohner, die ihr ganz einfach dem Grundspiel hinzufügen könnt. Diese finden problemlos in den Aufbewahrungsboxen Platz, die dem Spiel beiliegen.

Außerdem gibt es sechzehn neue Korallenplättchen, die nun immer mindestens eine weiße Seite zeigen und somit von einem Fisch beliebiger Farbe besetzt werden können. Wie bei den neuen Riffbewohner, könnt ihr auch diese jederzeit mit ins Grundspiel tun, ohne was aussortieren zu müssen.

Wenn ihr nicht genau wisst, wie ihr jetzt welche Komponenten am besten kombiniert, wählt eine der zweiundvierzig Aufbaukarten, die euch den Aufbau eurer Partie zufällig zusammenstellt.
Zusätzlich wurde ein weiterer Wertungsblock sowie vier neue Ökosystemkarten (Orange & Blau) und vier Beschränkungsmarker für den Solo-/Szenario-Modus beigelegt.

Die Mini-Erweiterung Gefährdete Fische bringt vier neue, vom Aussterben bedrohte Arten ins Spiel. Diese tummeln sich auf einem Platz in eurem Riff. Zudem gibt es noch drei weitere blaue Ökosystemkarten.


Diese Rezension stammt von Cindy und Steffen, besser bekannt als Brettspielrausch ↗. Auf ihrem Instagram-Kanal liefern die beiden Rezensionen, Mitmachaktionen und ihre legendären Sonntagsrätsel. Und weil die beiden schon in mehreren Podcast-Episoden mitgewirkt haben, sind sie fester Teil der Podcast-Familie.

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