dnup
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Knoten in der Zunge – dnup

Lasst uns zuerst das Rätsel um den Namen lösen. 𝐝𝐧𝐮𝐩 will ‚down up‘ ausgesprochen werden und beutet so viel wie runter und hoch. Der Titel hat mich fast in eine Sinnkrise gestürzt. Dann hat es klick gemacht: Spiele ich etwas aus meiner Hand aus (down), kann es sein, dass du deine Karten wieder auf die Hand nimmst (up). Und damit sind wir direkt beim Spielprinzip angekommen.

dnup | Kei Kajino | Asmodee 2026 auf BGG

dnup

💡 Kei Kajino 🖌️ G-R. Fonteny & S. Asaoka 👤 2-5 Personen ab 8 Jahren 🕋 Asmodee 2026
🕐 ~ 15 Minuten ❔ Werde deine Karten los

darum geht’s

Bei „dnup“ willst du deine Handkarten so schnell wie möglich loswerden. Dazu spielst du ein sogenanntes Set aus – also eine beliebige Anzahl von Karten mit demselben Wert. Die Größe deines Sets entspricht dabei genau der Anzahl der Karten, die du dafür verwendet hast. Auf diese Weise leert sich deine Kartenhand Stück für Stück.

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Machst du das schneller als die anderen, belohnst du dich mit zwei Buchstabenmarkern. Wer es als zweite Person schafft, bekommt immerhin noch einen Marker. Der Rest geht in dieser Runde leer aus, und schon startet der nächste Durchgang. Wer zuerst vier Marker gesammelt hat, gewinnt das Spiel.

und was ist daran besonders

Deine Karten haben unterschiedliche Werte – und zwar oben andere als unten. (Huch, ob das wohl ein weiterer Grund dafür ist, warum das Spiel „dnup“ heißt?) Diese clevere Gestaltung kennt ihr vielleicht schon von „Scout“. Wenn nun jemand ein Set ausspielt, das größer ist als deines, musst du deine Karten wieder auf die Hand nehmen, sie dabei allerdings umdrehen. So wird aus deinem wohlgeplanten Paar oder Drilling schnell mal Kraut und Rüben, weil die Karten plötzlich völlig neue Zahlenwerte bekommen.

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Um gezielte Störmanöver auf die Auslagen der Mitspielenden vorzunehmen, kannst du deren Auslage entweder um eine Karte erweitern oder sie komplett aufnehmen lassen. Grundsätzlich gilt dabei immer: Was wieder zurück auf die Hand wandert, wird gedreht!

für wen ist es was

Irgendwie ist „dnup“ ein Ladder-Climbing-Spiel wie Scout oder Odin, dann aber irgendwie doch nicht. Das liegt vor allem an der cleveren Set-Idee, die reichlich Interaktion an den Tisch, aber auch Dynamik auf die eigene Kartenhand bringt.

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„dnup“ hat leicht verständliche Regeln, sieht wunderbar farbenfroh aus und ist super schnell gespielt. Dabei kann ich durch das Drehen der Karten clever taktieren, muss aber höllisch aufpassen, dass die Runde nicht komplett an mir vorbeirast. Am besten gefällt mir „dnup“, wenn vier oder fünf Leute mitspielen

Transparenzhinweis: 
Das Spiel wurde zu Rezensionszwecken ohne Auflagen zur Verfügung gestellt.

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